Nagelpflege ist für gesunde Nägel das A und O

Finger- und Fußnägel haben eine wichtige Funktion. Diese Funktion wird häufig unterschätzt. Vor allem sind sie dafür gedacht, um die Finger und Zehen vor Verletzungen zu schützen. Gleichzeitig wird das Greifen und Tasten unterstützt. Bedingt durch eine ständige Beanspruchung wie zum Beispiel das Putzen mit scharfen Reinigern oder Putzmitteln und äußere mechanische Einflüsse, können Nägel schnell an Kitt- und Fettsubstanzen einbüßen. Sehr häufig kommt es in diesem Fall zu Nagelbrüchen, Splitterungen oder Rissen. Für die meisten Menschen sind Nägel aber eher ein ästhetisches Problem. Besonders gravierend ist das folgende, gesundheitliche Risiko. Beschädigte Nägel sind immer ein hohes Risiko, dass Krankheitserreger eindringen können. Mit einer behutsam vorgenommenen Nagelpflege können diese Risiken vorgebeugt werden. Durch eine regelmäßige Pflege bleiben die Nägel gesund und bleiben widerstandsfähig.

Nägel richtig kürzen

Fingernägel wachsen bei einem gesunden Menschen circa einen Millimeter pro Woche Das Wachstum von Zehennägeln verläuft etwas langsamer. Über die Zehen- oder Fingerkuppen herausragende Nägel sind wesentlich anfälliger bei Druck oder Stößen. Aus diesem Grund müssen sie regelmäßig gekürzt werden. Bei sehr harten bzw. langen Nägeln kann ein Nagelscheren oder -knipser verwendet werden. Feinarbeiten sollten immer mithilfe einer Nagelfeile stattfinden. Diese Methode ist sehr schonend und sorgt dafür, dass das Nagelbett nicht beschädigt wird oder Risse entstehen. Mit einer Glasfeile kann das Kürzen der Nägel in beide Richtungen erfolgen. Eine herkömmliche Feile sollte immer nur in eine Richtung verwendet werden. Eine andere Alternative ist eine Mineralfeile. Sie versiegeln Mikrorisse und sorgen gleichzeitig für eine Stabilisierung der Nagelspitze.

Die Nagelhaut muss vorsichtig behandelt werden

An den Finger- und Zehennägel befindet sich ein feines Nagelhäutchen. Das ist besonders empfindlich und benötigt daher eine besondere Achtsamkeit. Wenn die Nagelhaut einreißt oder eingeschnitten wird, dann können Viren, Bakterien und Pilze schnell eindringen. Im schlimmsten Fall lösen sie schwere Infektionen aus. Aus diesem Grund muss bei der Nagelpflege sehr behutsam vorgegangen werden. Mit einem Holz- oder Wattestäbchen lassen sich die feinen Häutchen leicht zurückschieben. Es ist sinnvoll, vor diesem Vorgang die Haut etwas einweichen zu lassen. Hierfür ist ein flüssiger Nagelhautentferner sehr sinnvoll. Er muss einige Minuten einwirken, sodass die Haut elastischer und weicher wird. Für die Reinigung der Nägel sollte immer eine milde Seife verwendet werden. Bei hartnäckigen Verschmutzungen bietet es sich an, eine weiche Nagelbürste zu verwendet. Der angesammelte Schmutz der Nagelränder kann dann ebenfalls mit einem Holz- oder Plastikstäbchen entfernt werden.

Die richtigen Pflegeprodukte verwenden

Ein Handbad in Jojoba- oder Mandelöl kann wahre Wunder bewirken. Das Öl sorgt dafür, dass harte und brüchige Nägel stabilisiert werden. Hand- und Nagelcremes schützen nach dem Bad vor einer erneuten Austrocknung. Sie kräftigen die Nägel und halten sie widerstandsfähig und geschmeidig. Ein keratinhaltiger Nagellack bzw. ein Nagelhärter sorgt ebenfalls für härtere und geschütztere Nägel. Ab und zu ist eine Nagelkur sinnvoll. Mineralien wie Schwefel oder Kieselsäure sind genau auf die Substanz des Keratins abgestimmt. Dadurch können sie die Struktur stärken und den Aufbau der Nägel unterstützen.

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