Intertemporale Demenz (Kurz FTD)

Die Frontotemporale Demenz ist früher auch als Morbus Pick bekannt gewesen. Sie ist eine seltene Demenzforschung. Anders als es bei anderen Demenzerkrankungen üblich ist, bleibt der größte Teil des Gedächtnisses intakt. Allerdings äußert sich die Krankheit mit einem äußerst auffälligen und unsozialen Verhalten der Betroffenen. FAD-Patienten zeigen erst im späten Verlauf der Krankheit ähnliche Symptome wie in der Alzheimer-Demenz.

Näheres zur Intertemporalen Demenz

Umgangssprachlich wird die Intertemporale Demenz als ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen benutzt, deren Hauptsymptomatik zu einer Persönlichkeitsveränderung, einer Verschlechterung des Sozialverhaltens und der Fähigkeit zu sprechen ist. Eigentlich lautet der Sammelbegriff für diese Erkrankungen Frontotemporale Lobuläre Degeneration (FTLD). Die Intertemporale Demenz ist lediglich eine Unterform der FTLD. Es gibt 3 dieser Unterformen.

  1. Intertemporale Demenz (FTD)
  2. Intertemporale Demenz (FTD)
  3. Progrediente nicht-flüssige Aphasie
    In diesem Artikel verwenden wir den Begriff der FTD auch stellvertretend für die FTLD.

Wie häufig kommt die FTD vor?

Die FTD ist eine seltene Form der Demenz. Zwischen 3 und 9 Prozent der Demenzerkrankten leiden unter der Intertemporale Demenz. Normalerweise tritt sie im Alter zwischen 50 und 60 auf. Allerdings können auch Menschen zwischen 20 und 85 an ihr erkranken. Es gibt auch keinen Unterschied zwischen der Anzahl erkrankter Männer und Frauen.

Die Symptome der Intertemporalen Demenz

Bei der FTD sterben die Nervenzellen im Stirn- und Schläfen Lappen ab. Die Auswirkungen der Krankheit richten sich danach, welches dieser Gehirnareale betroffen ist.

Intertemporale Demenz als Unterform der FTLD

Die FTD im engeren Sinn führt zu einer Veränderung der Persönlichkeit und beeinflusst das zwischenmenschliche Verhalten der Betroffenen. Symptome dieser Unterform der FTLD sind:

  1. Vernachlässigung eigener Pflichten
  2. Geringeres Interesse an geliebten Menschen und Hobbes
  3. Oberflächlichkeit, mangelnde Konzentration und Leichtsinnigkeit
  4. Antriebslosigkeit, Teilnahmslosigkeit und Taktlosigkeit
  5. Reizbarkeit, Aggressivität
  6. Seltsame, sich wiederholende Verhaltensweisen
  7. Verletzung sozialer Normen
  8. Schlechtere Hygiene
  9. Die Betroffenen sehen nicht ein, dass sie krank sind
  10. Heißhunger

In späteren Verlauf der FTD beginnen starke Sprachstörungen, die auch zu einem vollkommenem Verstummen führen können. Darüber hinaus treten starke Probleme mit dem Gedächtnis auf, die jedoch nicht so stark sind, wie die Gedächtnisstörungen der Alzheimer-Erkrankung.

Die anderen Unteromen der FTLD

Die anderen Unterformen der FTLD stören zum größten Teil das Sprachvermögen und das Sprachverständnis des Patienten. Zwar können sie sich hier auch Persönlichkeitsveränderungen einstellen, allerdings sind sie nicht so gravierend wie bei der FTD.

Semantische Demenz

Die Betroffenen der semantischen Demenz beginnen damit Wortbedeutungen zu vergessen. Das steigert sich immer weiter, bis das Vokabular sehr gering ist. Trotzdem bleibt der Sprachstil flüssig und die Grammatik ist nicht betroffen. Im weiteren Verlauf erkennen die Patienten die Gesichter vertrauter Menschen nicht mehr und die Persönlichkeit beginnt sich zu verändern.

Progrediente nicht-flüssige Aphasie

Die progrediente nicht-flüssige Aphasie zeichnet sich durch starke Störungen in der Wortfindung aus. Die betroffenen haben starke Probleme damit, überhaupt zu sprechen und benutzen eine fehlerhafte Grammatik. Auch die Aussprache stimmt nicht mehr. Dafür bleiben Hirnleistungen, wie das Denkvermögen und das Gedächtnis lange intakt.

About: Dana


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.