Gliederschmerzen

Von einer Erkältung kennen wir schon Kopf- und Gliederschmerzen, denn diese treten dann immer im Doppelpack auf. Doch Gliederschmerzen können noch ganz andere Ursachen haben. Hier kann jeder selbst aktiv werden, damit eine schmerzfreie Bewegung wieder möglich ist.

Die Ursachen von Gliederschmerzen

Häufig stecken einfache Infektionen wie eine Erkältung hinter Gliederschmerzen. Doch es gibt noch weitaus mehr Ursachen, die einem jede Bewegung zur Qual machen können. Zu diesen Ursachen kann eine Vergiftung stecken oder eine Störung des Nervensystems, die sehr schwer ausfallen kann. Das Entstehen solcher Störungen läuft über unterschiedliche Mechanismen und kann nur einen Teil der Gliedmaßen treffen. Hier schmerzen dann nur ein Arm oder auch ein Bein, genauso können alle Gliedmaßen betroffen sein. Zusätzlich kann so eine Erkrankung unterschiedlich lange dauern. In der Regel entstehen Gliederschmerzen in Zusammenhang mit eine Erkältung oder einem grippalen Infekt, aber es gibt Infektionen die ebenfalls zu diesen Schmerzen führen können. Hierzu gehören zum Beispiel die Mumps, FSME die durch einen Zeckenbiss übertragen werden kann, wobei auch die Masern Gliederschmerzen auslösen können. Dabei bekämpft natürlich unser Organismus gegen die Infektion und hierdurch werden die Schmerzen ausgelöst. Denn das Immunsystem setzt bestimmte Bodenstoffe frei, die den Schmerz verursachen. Einer dieser Bodenstoffe ist Prostaglandine, der auch diese Gliederschmerzen auslösen kann. Hier sind meistens Arme und Beine betroffen. Doch wenn die Infektin abklingt, sind diese Schmerzen dann wieder verschwunden. Dabei ist der Schmerzcharakter unterschiedlich, also hat unterschiedliche Ausmaße.

Weitere Ursachen für Gliederschmerzen

Zu den häufigsten Schmerzen gehören die in den Armen und Beinen, wobei hier das Krankheitsbild häufig unspezifisch ist. Dies betrifft die allgemeine Bevölkerung, denn die Ursachen können hier sehr vielfältig sein und stellen jeden Hausarzt vor eine riesige Herausforderung. Denn zu den Symptomen sind auch entzündliche und degenerative Krankheiten verantwortlich. Hierzu können Erkrankungen der Sehnen, der Wirbelsäule und des Bindegewebes gehören. Ebenso können die Knochen eine wichtige Rolle spielen, genauso wie das Weichteilgewebe. Hierzu gehören dann auch die Gelenkhäute, die Muskeln und die angrenzenden Gewebestrukturen. Dabei ist der Schmerzcharakter unterschiedlich, gerade wenn es um Schmerzen in Armen, also Ober- und Unterarme, genauso wie die Hände, Schultern und Ellenbogen gehören. So treten häufig auch Schmerzen in den Füßen, den Ober- und Unterschenkel, dem Knie und der Hüfte auf. Diese Schmerzen können ziehend, beißend, unterschwellig, schleichend bis hin zu extrem stark ausfallen. Hier können die Schmerzen vereinzelt in Armen und Beinen auftreten, allerdings können auch alle Glieder von den Schmerzen betroffen sein. Hier wird dann wiederum zwischen akuten und chronischen Gliederschmerzen unterschieden. Damit der Arzt der Ursache dieser Schmerzen auf den Grund gehen zu kann, liefern die Dauer und vor allem die Intensität es Schmerzes sehr wichtige Hinweise. Handelt es sich um Schmerzen, die gerade akut auftreten und nur Arme und Beine betroffen sind, liegt hier häufig eine Infektion vor. Allerdings kann auch eine Verletzung der Gelenke, Muskeln und Sehnen vorliegen. Hiervon sind Menschen jeglichen Alters betroffen, also es gibt kaum Ausnahmen. Allerdings gibt es auch Erkrankungen, die schwerwiegend sind, wozu dann Osteoporose oder auch Rheuma gehören. Ebenso können Tumorerkrankungen ebenfalls Gliederschmerzen verursachen, wobei es sich hier häufig um einen Knochentumor und Metastasen in den Knochen handeln kann. Ebenso können diese Schmerzen in den Gelenken eine Begleicherscheinung bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen sein. Gelenkschmerzen die anhalten sollten immer unbedingt von Arzt untersucht werden.

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